FC Niederwürzbach – SV Kirkel 4:6 (4:1)

Endlich konnte Trainer Collmann wieder aus dem Vollen schöpfen, denn die Kranken- bzw. Verletztenliste lichtete sich erheblich. Die Ausgangslage war für den SV Kirkel  klar: Wollte man zum Saisonende ganz oben mitmischen, musste in Niederwürzbach mindestens ein Remis erreicht werden.

Doch zunächst kam es ganz anders und das mit Wucht. Die Gastgeber gingen früh in Führung, was überhaupt nicht ins Konzept des SVK passte; dann glich Florian Waidner kurz danach aus , als aber Niederwürzbach durch „Einladungen“ auf 4:1 !  zur Halbzeit davon zog, glaubten nur noch ganz wenig mitgereiste  Optimisten an das Team. Der Rückstand war in der ersten Hälfte von einer total neben sich stehenden Abwehr zu verantworten.

Dann kam die Halbzeit und die Aktiven des SV Kirkel zeigten eine komplett andere Körpersprache im zweiten Durchgang – hatten Charakter und zeigten dies vor allen Dingen auch – und wie !  Die Gastgeber  wurden nun förmlich an die Wand gespielt. Der SVK operierte mit enormem Druck und als Volker Barth der Ausgleich gelang, war der SVK mental schon auf der Gewinnerstraße. Florian Waidner wurde 10 Minuten vor Spielende im 16er noch rüde von den Beinen geholt, doch der Elfmeter blieb aus, stattdessen dezimiert der Schiri wegen einer Geste den SV Kirkel. Verkehrte Welt. Dann gelang Felix Frankfurter mit einem sehenswerten Treffer in den Winkel die Führung und Daniel Leibrock setzte mit dem 6:4 für den SVK dem Ganzen noch die Krone auf. Dabei bleibt zu erwähnen, dass der SV Kirkel ab der 68. Minute mit gelb/rot für Florian Jacob nicht mehr vollzählig kickte. Ein nach dem Pausenstand nie geglaubter Auswärtserfolg war aufgrund von sehr dynamischen 45 Minuten unter Dach und Fach. Eine Partie, die im Verlauf der zweiten Halbzeit die mitgereisten Fans mehrfach staunend machte und mit riß. Bravo Jungs !

Tore: 1:0 (4.), 1:1 (10.) Florian Waidner, 2:1 (19.), 3:1 (23.), 4:1 (27.), 4:2 (53.) Frederik Brill, 4:3 (56.) Filipp Hess, 4:4 (68.) Volker Barth, 4:5 (79.) Felix Frankfurter und 4:6 (85.) Daniel Leibrock.

Vorschau: Am 1.5. hat der SV Kirkel spielfrei, ehe es dann am 8. Mai zur Palatia Limbach geht.