SV Kirkel Aktuell

Nachdem die Corona Krise auch die treusten Fans des SV Kirkel auf Abstand zum Verein gebracht hat, wollen wir nun zumindest auf diesem Wege ein paar aktuelle Infos weitergeben und damit ein Lebenszeichen setzen.

Am 9. Juni wird der saarländische Fußballverband in einem Online Verbandstag über verschiedene Entscheidungsalternativen zur laufenden Saison abstimmen. Anders als im Profibereich, geht derzeit kaum jemand davon aus, dass die Saison unverändert fortgesetzt wird. Aber die Details für den Abbruch bezüglich Auf- und Abstiegsregeln werden sicher noch diskutiert werden. Genauso wie auch andere Anträge, beispielsweise die Vertagung der Entscheidung solange bis der Termin für ein Ende des „Lockdown“ bekannt ist. Wann nochmals richtig trainiert bzw. gespielt werden kann, wird man also möglicherweise so schnell noch nicht erfahren.

In eigener Sache:
Neues rund um den Platz:
Die Fortschritte an unserem Anbau wollen wir hier nur kurz erwähnen. Einen genauen Überblick über den Stand der Entwicklung gibt es ja im eigenen Bericht u.a. auf der Homepage. Nur so viel: Riesendank und Lob an Jürgen Schunk, der nicht müde wird, selbst Hand anzulegen aber auch für jeden Bauabschnitt wieder neue Helfer zur Unterstützung motiviert. Diesen Helfern natürlich auch vielen, vielen Dank!

Ein anderer absoluter Meilenstein in der Vereinsgeschichte bahnt sich mit dem „Projekt Flutlicht“ an. Wir freuen uns riesig darüber, dass wir hier gemeinsam mit der Gemeinde einen Weg gefunden haben, der unsere Spiel- und Trainingssituation nachhaltig verbessern wird. Noch in diesem Jahr soll für den Rasenplatz eine Flutlichtanlage errichtet werden, die einen ganzjährigen Betrieb dort ermöglicht. Sicherlich ein großer Gewinn an Attraktivität für viele Jugendliche und Aktive, die uns auch bei den bekannten Einschränkungen trotzdem über Jahre die Treue gehalten haben, aber natürlich auch für „Neue“, die sich bislang für den winterlichen Hartplatz nicht so sehr begeistern konnten.

Neues aus dem Spielbetrieb:
Zunächst wollen wir aus gegebenem Anlass richtig stellen, was kürzlich wohl in der Öffentlichkeit falsch widergegeben wurde: Nachdem der planmäßig letzte Spieltag dieser Saison gelaufen war, endete vertrags- und fristgemäß auch das Engagement des Trainers. Entsprechend wurde ihm seitens des Vorstandes eine schriftliche Danksagung für die geleistete Arbeit über die Zeit in Kirkel zukommen gelassen, verbunden mit den besten Wünschen für seine Zukunft und dem Bedauern darüber, dass man in „Corona Zeiten“ dies leider auf diesem schriftlichen Wege machen muss, statt wie üblich in Form eines kleinen persönlichen Verabschiedungsfestes. Wieso dieser nachweisliche Vorgang in der Öffentlichkeit anders dargestellt wird, erschließt sich uns leider nicht.

Bereits im Winter hatte sich der Vorstand dazu entschlossen, in die nächste Saison mit einem neuen Verantwortlichen zu starten und dies entsprechend an die damaligen Trainer und danach alle anderen im Mannschaftsumfeld kommuniziert. Im Kreise der Zuschauer und sonstigen Beobachtern hatte das natürlich Fragen aufgeworfen, denn alleine aus der Tabellensituation gab es hierfür keine hinreichenden Gründe – alles schien nach außen gut. Ein Eindruck, der allerdings bei vielen im näheren Umfeld leider so nicht bestätigt wurde.

Ein Vorstand im Amateurbereich „dient“ dem Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder. Vor allem die Interessen derjenigen, die durch ihre aktive Teilnahme am Vereinsleben und ihr verlässliches Engagement den Verein auch wesentlich prägen und seit Jahren vorantreiben. Das muss nicht allen Außenstehenden zwangsweise auf Anhieb richtig erscheinen.

Gerade der SV Kirkel lebt seit Jahren von seinen treuen und engagierten „Kirkeler Jungs“, die sich in vielen Fällen bereits seit ihrer Jugend hier betätigen und dem Verein in dieser Zeit ein „Gesicht gegeben“ haben. Spieler, die sich glücklicherweise noch nie für eine „Söldnermentalität“ begeistern konnten und stets den Spaß am Sport beim SV Kirkel im Fokus hatten, statt für ein paar Euro jeweils das Trikot zu wechseln. Somit ist über Jahre eine Gemeinschaft entstanden, die über die beiden aktiven Mannschaften zu allererst den Teamgeist und das Miteinander statt den Erfolg um jeden Preis im Blickpunkt hat.

Um diese Werte zu bewahren, sah sich der Vorstand leider gezwungen, Änderungen herbeizuführen, die nochmals auf diesen Weg zurückführen. Dass es Spieler gibt, denen diese Mentalität fremd ist und sie sich deshalb gegen den Verein entscheiden, ist den Verantwortlichen dabei bewusst. Aber am Ende zählen dann nur diejenigen, die seit Jahren das Gerüst und Gesicht des Vereins darstellen und in allen auch noch so schwierigen Zeiten dem SV Kirkel die Treue gehalten haben.

Aber selbstverständlich versuchen sowohl der Verein als auch die Mannschaft auch in der Zukunft jeden Spieler (egal ob aus Kirkel oder von außerhalb) bestmöglich und in jeglicher Form in den Verein zu integrieren. Dieses Ziel wird selbstverständlich auch weiterhin verfolgt, damit sich jedes Vereins- und Mannschaftsmitglied in unseren Kreisen wohl fühlt!

Wir nehmen das ursprünglich vom Verband geplante Ende der Saison zum Anlass, um uns bei dieser Gelegenheit nochmals für die engagierte und erfolgreiche Arbeit unserer bisherigen Trainer zu bedanken und wünschen uns allen für die Zukunft vor allem Gesundheit, und dass uns ähnliche Krisen wie Corona erspart bleiben.

Für den Vorstand des SV Kirkel
Bernd Günther